Samstag 23. Januar 2021

10. Juli 2017 - Nachrichten am Abend

Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Okahandja sind drei Personen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich bereits am gestrigen Abend, wurde aber erst heute von der Polizei bestätigt. Ersten Ermittlungen nach waren drei Fahrzeuge in den Unfall involviert. Möglicherweise sei es bei einem Überholmanöver zu einem Frontalzusammenstoß gekommen. Unter den Opfern befinde sich ein kleines Mädchen. Drei Personen wurden zur Behandlung in lokale Krankenhäuser gebracht.

Namibias Wirtschaft wird in diesem Jahr überdurchschnittlich im Vergleich zur Region wachsen. Damit rechnet die Bank of Namibia in ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick.  Demnach werde die Wirtschaft Namibias um 2,1 Prozent in diesem Jahr wachsen. Für das Südliche Afrika sind insgesamt lediglich 0,8 Prozent vorausgesagt. 2018 rechne man in Namibia mit einem Wirtschaftswachstum von  3,8 Prozent. Schwächelnde Uran-Preise und die schwierige wirtschaftliche Situation in den Haupthandelsländern könnten das Wachstum gefährden. – Im ersten Quartal 2017 steckte Namibia in einer deutlichen Rezession.

Die Zahl der Cholerafälle im Jemen ist auf mehr als 300.000 gestiegen. Das hat das Rote Kreuz mitgeteilt und warnte davor, dass die Epidemie "außer Kontrolle" gerate. Bereits "mehr als 1600" Menschen seien bereits an der Krankheit gestorben. Schiitische Huthi-Rebellen kämpfen im Jemen seit Anfang 2015 gegen Truppen des Präsidenten. Wegen des Konflikts ist das Gesundheitssystem teilweise zusammengebrochen. Mehr als die Hälfte der medizinischen Einrichtungen ist geschlossen.

NATO-Generalsekretär Stoltenberg hat der Regierung in Kiew im Ukraine-Konflikt Unterstützung zugesichert. Zu Beginn einer Sitzung der NATO -Ukraine-Kommission in Kiew warf Stoltenberg Russland vor, sein „aggressives Vorgehen gegenüber der Ukraine“ fortzusetzen. Die Nato unterstütze ihrerseits die "Souveränität und territoriale Integrität" des Landes und werde die "unrechtmäßige Annexion der Krim durch Russland" niemals anerkennen, so Stoltenberg.

In der Abgasaffäre beim Volkswagen-Konzern rückt jetzt auch VW-Tochter Porsche in den Fokus der Ermittlungen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft untersucht mögliche Abgas-Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen - und ermittelt gegen Mitarbeiter von Porsche und einer amerikanischen Tochterfirma. Es steht der Vorwurf des Betruges und der strafbaren Werbung im Raum. Porsche bekommt seine Dieselmotoren von der VW-Tochter Audi - erst letzte Woche war ein Audi-Manager im Zuge der Diesel-Affäre festgenommen worden.

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