Samstag 23. Januar 2021

11. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Das Treffen der Tourismusminister des Südlichen Afrika ist in Swakopmund in vollem Gange. Neben Regierungsvertretern nehmen auch Mitglieder der Privatwirtschaft an den Konsultationen teil. Ziel sei es gemeinsame Strategien für eine Vermarktung des Südlichen Afrika zu entwickeln. Derzeit hat die Region einen Anteil von zwei Prozent am weltweiten Reisemarkt. Dies könnte deutlich gesteigert werden, sofern gemeinsame Wege zur Vermarktung gefunden würden, hieß es. – Das Treffen soll heute zu Ende gehen.

Amnesty International wirft sowohl der Terrormiliz IS als auch der irakischen Armee Verbrechen an Zivilisten in Mossul vor. Ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation erklärte, man habe glaubhafte Hinweise darauf, dass der IS Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht habe. Die irakischen Truppen hätten bei der Rückeroberung keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen, Zivilisten zu schützen. Zudem sei unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt worden. Amnesty fordert deshalb nun eine unabhängige Untersuchung. Die irakische Regierung hatte gestern offiziell den Sieg über die IS-Miliz in Mossul verkündet.

Im Großbritannien will die politisch angeschlagene Premierministerin May heute bei der Opposition um Unterstützung für die Brexit-Verhandlungen werben. Vorab sind Teile ihrer Rede veröffentlicht worden: Darin fordert sie die anderen Parteien auf, Ideen und Ansichten beizusteuern, wie man diese Herausforderungen als Land bewältigen könne. May erkennt außerdem an, dass ihre Position nach den Verlusten bei der Parlamentswahl geschwächt ist.

Namibias Geflügelindustrie muss die Gunst der Stunde nutzen und seine Produktion und Vermarktung vorantreiben. Dies sagte der Chef-Veterinär des Landwirtschaftsministeriums. Demnach haben die namibischen Produzenten, nachdem der Import von Geflügel aus Südafrika Ende Juni verboten wurde, eine nie dagewesene Chance. In Südafrika, wie auch in Simbabwe und Belgien, ist im vergangenen Monat die Vogelgrippe ausgebrochen. Namibia kann kurzfristig den Bedarf zwar nicht alleine decken, aber es ermögliche neue Chancen für den Import von Geflügel aus Seuchenfreien Ländern. Zudem könnten sich die namibischen Produzenten auch auf dem Weltmarkt etablieren.

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