Donnerstag 26. November 2020

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12. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Die Demokratie in Namibia steht auf einem sehr sicheren Fundament. Dies sagte der US-Botschafter in Namibia, Thomas F. Daughton, bei einem Besuch in der Stadt Eenhana in der Region Ohangwena. Bei einem eintägigen Arbeitstreffen des Namibischen Demokratie-Instituts (NID) ging es vor allem um die Aufklärung der ländlichen Bevölkerung zum Thema Demokratie, Frieden und Stabilität. Auch wenn die Demokratie nicht einfach zu bewahren sei, gebe es nur mit dieser wirtschaftliches Wachstum, so Daughton.

In Johannesburg wurde ein deutschsprachiges Schuldmädchen tot aufgefunden. Dies bestätigte die Polizei von Gauteng. Wenige Stunden vor dem Fund wurde eine Vermisstenmeldung über soziale Netzwerke aufgegeben. Die 14-jährige sei gestern normal zur Deutschen Schule Westcliff gegangen. Sie sei nun nahe des Northgate-Einkaufszentrums gefunden worden. Laut Angaben der Familie und ersten Ermittlungen der Polizei hat das Mädchen Selbstmord begangen. Zu den genauen Umständen wurden bisher keine Angaben gemacht.

Der libysche Ministerpräsident al-Thinni hat scheinbar seinen Rücktritt angekündigt. Dies berichtet das staatliche Fernsehen. Wenig später habe ein Sprecher jedoch von einem Missverständnis gesprochen. Al-Thinni ist der von westlichen Nationen anerkannte Ministerpräsident Libyens. Er verwaltet die unter Regierungsherrschaft stehenden Gebiete von der Interimshauptstadt Tobruk im Osten Libyens aus. Internationale Experten gehen davon aus, dass sich der kriegsähnliche Zustand in dem nordafrikanischen Land bei einem tatsächlichen Rücktritt weiter verschärfen wird.

In Teilen Syriens ist heute eine zweitägige Waffenruhe in Kraft getreten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Sie gilt für mehrere Dörfer und Städte unweit der libanesischen Grenze. Die Gebiete werden von Rebellen oder regierungsnahen Milizen kontrolliert. Durch die Waffenruhe wolle man der Zivilbevölkerung die Möglichkeit zur Flucht geben. Ebenso soll der Zugang von internationalem Hilfspersonal sowie Lebensmittel- und Medikamententransporten ermöglicht werden. In Syrien herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Bisher sollen mehr als 230.000 Menschen ums Leben gekommen sein.

Ein Gericht der südafrikanischen Stadt Kapstadt entscheidet heute über die Einführung von Straßenbenutzungsgebühren in weiten Teilen des Westkaps. Die Stadtverwaltung habe das Obergericht der Provinz damit beauftragt, die Einführung durch Sanral auszusetzen. Sanral will Straßenbenutzungsgebühren für Abschnitte der Autobahnen N1 und N2 einführen. Die regierende Demokratische Allianz spricht von einem ungehörigen Vorgehen von Sanral und der damit verbundenen Vernichtung von Arbeitsplätzen. Bis zu 180 Kilometer Autobahnen soll im Rahmen des „Winelands Toll Highway“-Projekts gebührenpflichtig werden.

China hat seine Währung heute erneut abgewertet. Dies gab die Zentralbank des Landes bekannt. Gestern wurde der Yuan bereits um 1,9 Prozent, heute erneut um 1,6 Prozent gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Man wolle so die schwächelnde chinesische Wirtschaft wieder ankurbeln. Ein geringerer Wert des Yuan zum US-Dollar würde Exporte verbilligen. Die Exporte Chinas sind im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um mehr als acht Prozent zurückgegangen. Zudem soll die Industrieproduktion weniger als erwartet gestiegen sein.

Namibia kann von der Nutzung erneuerbarer Energien in Zukunft besonders profitieren. Zu diesem Schluss kommt der Energieexperte Detlof von Oertzen in einer aktuellen Studie in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von Oertzen betonte in einem Interview mit Hitradio Namibia, dass immer noch mehr als 60 Prozent der Namibier keinen Zugang zu Elektrizität haben. In einem Land, das sich der Entwicklung und Industrialisierung verschrieben habe, sei dies ein großes Problem. „REEE-Powering Namibia“ ist nach 2012 die zweite Studie des Experten aus Swakopmund.

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