Freitag 27. November 2020

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12. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Das namibische Finanzamt hat die Bankkonten von TransNamib einfrieren lassen. Das habe das staatliche Transport-Unternehmen bestätigt, berichtet der Namibian. Grund seien ausstehende Zahlungen der Mehrwertsteuer aus den Jahren 2000 bis 2007 in Höhe von 24 Millionen Namibia Dollar. Die Krise bei TransNamib war laut Bericht Thema der Kabinettssitzung gestern nachmittag.

Wenn die Stauseen zur Wasserversorgung für Windhoek in der kommenden Regensaison keinen Zulauf erhalten, sind die Reserven in rund einem Jahr erschöpft. Das habe das staatliche Unternehmen NamWater gestern mitgeteilt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der Appell an die Windhoeker vor drei Monaten, ihren Verbrauch um 15 Prozent zu verringern, waren nicht erfolgreich. Wenn die Reserven bis Februar 2017 reichen sollen, müssten ab sofort 25 Prozent weniger Wasser verbraucht werden. Laut AZ gelten Ministerien, Regierungsschulen und das Zentralgefängnis als die größten Verschwender.

In Swakopmund muss der Entwickler der "Platz am Meer"-Waterfront die Flutschutz-Mauer am Strand von Vineta innerhalb von drei Wochen abreißen. Andernfalls wolle das Umweltministerium eine Klage einreichen, berichtet der Namibian. Die Mauer reiche über das genehmigte Gebiet hinaus und verstoße gegen Umweltbestimmungen. Laut Bericht hat das Waterfront-Projekt ein Volumen von rund 400 Millionen Namibia Dollar.

Auf den Straßen Namibias dürfen Fahrzeuge für den Gütertransport auf ihrer Ladefläche ab sofort keine Personen mehr befördern. Diese Vorschrift ist laut Allgemeiner Zeitung Ende Juli in Kraft getreten. Autos unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht dürfen auf der Ladefläche unter Auflagen bis zu sechs Personen transportieren. Zudem müssen Fahrer auf Fern- und Hauptstraßen auch tagsüber die Scheinwerfer einschalten.

Im Nordosten Nigerias sind bei einem weiteren Bombenanschlag rund 50 Menschen getötet worden, dutzende wurden verletzt. Der Sprengsatz sei in einem Sack versteckt gewesen, den unbekannte auf einem belebten Marktplatz abgelegt hatten, teilte die Bürgerwehr mit, die gemeinsam mit der Armee gegen die Rebellengruppe Boko Haram kämpft. Die islamistische Miliz kämpft für einen Gottesstaat im Norden Nigerias.

In den USA will Ex-Außenministerin Clinton ihren persönlichen E-Mail-Server aus ihrer Amtszeit dem Justizministerium übergeben. Auch ein USB-Stick mit Kopien der Mails würden bereitgestellt, ließ die demokratische Präsidentschafts-Kandidatin verkünden. Clinton hatte als Außenministerin eine private Mail-Adresse genutzt. Kritiker hatten ihr indirekt vorgeworfen, sie habe dadurch etwas verbergen wollen.

In Griechenland soll das Parlament bereits morgen über die Bedingungen für ein drittes Hilfspaket entscheiden. Das kündigte Regierungschef Tsipras an. Der Gesetzentwurf zu den nötigen Reformen werde noch heute fertiggestellt. Griechenland und seine Geldgeber hatten sich gestern grundsätzlich geeinigt, jedoch müssen die Euro-Staaten noch zustimmen. Es geht um neue Finanzhilfen von rund 85 Milliarden Euro.

Amnesty International will weltweit dafür eintreten, dass die Prostitution entkriminalisiert wird. Dafür stimmten Delegierte der Menschenrechts-Organisation auf dem Kongress in Dublin. Dies sei der beste Weg, die Menschenrechte von Prostituierten zu schützen, welche Diskriminierung, Gewalt und Missbrauch ausgesetzt seien. Frauenrechts-Gruppen bemängelten, dass Amnesty damit die Legalisierung von Bordellen und die Ausbeutung der Frau fördere.

Zum Fußball: Sieger des UEFA-Supercups ist der FC Barcelona. Der spanische Meister und Champions-League-Gewinner schlug den FC Sevilla am Abend in Tiflis in Georgien mit 5:4 nach Verlängerung. Nach Ablauf der regulären Spielzeit hatte es 4:4 gestanden.

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