Freitag 27. November 2020

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13. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Namibia wird als erstes Land Afrikas Rindfleischprodukte nach China exportieren. Ein entsprechendes Abkommen wurde laut Nachrichtenagentur Nampa unterzeichnet. Als Besonderheit erlaubt China den Export von Tierprodukten mit Knochen, solange diese frei von Krankheiten sind. Neben Namibia dürfen nur neun weitere Staaten weltweit Rindfleisch in das bevölkerungsreichste Land der Erde liefern. Zudem stehe der Export allen namibischen Personen und Unternehmen offen. Eine genaue Exportquote wurde bisher nicht genannt. Derzeit exportiert Namibia etwa 28.500 Tonnen Fleisch nach Südafrika, in die EU und nach Norwegen.

Das Massen-Wohnungsprojekt in Namibia soll in seiner bisherigen Form eingestellt werden. Dies berichtet der Namibian in seiner heutigen Ausgabe. Zunächst müsse mit den beauftragen Unternehmen über das bisherige Bauvolumen von gut 330 Millionen Namibia Dollar verhandelt werden. Weitere Mittel stehen für das Projekt laut Namibian ohnehin nicht zur Verfügung. Bisher sollen weniger als 2000 der bis 2030 geplanten 180.000 Häuser errichtet worden sein.

Die unabhängige Medienorganisation MISA Namibia hat die regierende SWAPO-Partei ermahnt. So wurde diese in einer Medienerklärung aufgerufen, ihre Einschüchterungen und Androhungen gegenüber und die Nichtachtung von Journalisten zu unterlassen. Hintergrund ist demnach eine Fluch-Attacke von SWAPO-Generalsekretär Nangolo Mbumba gegenüber dem Journalisten Elvis Muraranganda von der Namibian Sun. Mbumba soll diesen bei einer Pressekonferenz am 9. August beschimpft haben. In den vergangenen Monaten sei es zu ähnlichen Vorfällen gegenüber Journalisten der NBC gekommen. MISA setzt sich für eine pluralistische, freie Medienlandschaft in elf Staaten des südlichen Afrika ein.

Das namibische Umweltministerium wird die Präsenz von Sicherheitskräften in Nationalparks erhöhen. Es gehe hierbei laut Vizeminister Tommy Nambahu um den Schutz von Touristen und Wildtieren. Dazu habe man das Sicherheitsministerium um die Entsendung von zusätzlichen Beamten gebeten. Hintergrund sei der kürzliche Mord an dem Reiseleiter André Meier, der im Mudumu-Nationalpark überfallen und getötet wurde. Seitdem die Polizei die Anti-Wilderei-Aktivitäten in den namibischen Nationalparks übernommen habe, seien zudem deutlich weniger Fälle von Wilderei registriert worden.

Ein drittes finanzielles Hilfspaket für Griechenland ist keineswegs sicher. Laut einem Bericht des deutschen Finanzministeriums gebe es erhebliche Einwände gegen das Abkommen. Es seien zahlreiche Fragen offen in Bezug auf die Privatisierungsvorhaben der griechischen Regierung. Grundsätzlich seien die getroffenen Vereinbarungen mit dem Land jedoch positiv. Morgen ist eine Abstimmung der Euro-Finanzminister zum Hilfsprogramm geplant. Insgesamt sieht das dritte Hilfspaket für Griechenland Finanzhilfen in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro vor.

Europa baut eine neue Trägerrakete. Dies kündigte die Europäische Raumfahrbehörde ESA an. Demnach erhielt den Auftrag zum Bau der Ariane 6 der europäische Konzern Airbus Defence & Space. Insgesamt stehen für die Entwicklung von zwei Versionen der Trägerrakete 2,4 Milliarden Euro, umgerechnet 30 Milliarden Namibia Dollar, zur Verfügung. 12 europäische Staaten stellen hierfür ihr Wissen und das Geld zur Verfügung. Insgesamt sollen ab 2020 12 Raketen pro Jahr in eine Höhe von bis zu 36 Kilometer fliegen. Die derzeitige Ariane 5 wurde bereits vor 17 Jahren entwickelt.

Mehr als 1660 Polizisten wurden in Südafrika wegen Korruption suspendiert. Dies gab die Generalkommissarin der südafrikanischen Polizei bekannt. Die Zahl beziehe sich auf die vergangenen 40 Monate. Allein im vergangenen Monat seien 21 Polizisten von ihren Dienstpflichten entbunden worden. Vor allem Polizisten der unteren Ränge, die auf der Straße unterwegs sind, wurden wegen Korruption suspendiert. Bei der südafrikanischen Polizei SAPS arbeiten etwa 150.000 Polizisten.

Ende November wird mit der „Namibia Academy“ zum fünften Mal eine touristische Informationsveranstaltung des Namibischen Tourismusrates (NTB) abgehalten. Dies teilte das Frankfurter Büro des NTB Hitradio Namibia mit. Erstmals wird sie in Kooperation mit dem Tourismushandels-Forum des Gastgewerbeverbandes Namibias (HAN) stattfinden. Es werden mehr als 65 Vertreter führender internationaler Reiseveranstalter in Namibia erwartet. Ziel der Veranstaltung ist es, der Reisebranche neue Namibia-Produkte vorzustellen.

Einwohner der Gegend um die zentralnamibische Gemeinde Omaruru werden vor einer Übung mit scharfer Munition gewarnt. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Nampa wird heute im Rahmen der Ausbildung von Strafvollzugsbeamten am „Sambwanyambe Mahoto Correctional Service Training College“ trainiert. Bis 18 Uhr ist deshalb rund um die Ausbildungseinrichtung höchste Aufmerksamkeit geboten. Es werde auf der college-eigenen Schießbahn von Norden nach Süden geschossen, hieß es.

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