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18. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Namibia Tourism Board NTB muss eine entlassene Managerin wiedereinstellen und ihr 1,9 Millionen Namibia Dollar Entschädigung zahlen. Das habe das Büro des Arbeitskommissars am Dienstag entschieden, berichtet der Namibian. Für die Entlassung der Finanzmanagerin Ndapewa Kankondi im März vor drei Jahren habe der NTB keine hinreichenden Gründe und Belege vorgelegt. Kankondi war nach einem Disziplinarverfahren entlassen worden. Dabei ging es laut Bericht um 38.000 Namibia Dollar vorab erhaltener Spesen für eine stornierte Geschäftsreise nach Deutschland, die sie trotz Anweisung nicht in voller Höhe zurückgezahlt hatte.

Die Firma Freedom Square verklagt die Social Security Commission SSC wegen Vertragsbruchs auf 24 Millionen Namibia Dollar Schadensersatz. Laut Allgemeiner Zeitung geht es um das Grundstück zwischen Hilton Hotel und FNB-Gebäude in der Windhoeker Innenstadt, auf dem die SSC laut Klage bis Ende März 2016 ein Bürogebäude hätte errichten müssen. Weil dies nicht geschehen war, habe man den Freedom Plaza nicht wie geplant bis Ende März dieses Jahres fertigstellen können. Außerdem werden entgangene Einnahmen für unterirdische Parkplätze angeführt. Auch seien durch die Grube auf dem SSC-Grundstück zusätzliche Kosten für Ballustraden und provisorische Zugänge und Zufahrten zu den umliegenden Gebäuden entstanden.

Die Arbeitgeber in Namibia machen sich Sorgen um die nachhaltige Wasser-Versorgung der zentralen Region Khomas. Offenbar gebe es keine Strategie, die Versorgung langfristig zu sichern, erklärte der Präsident des Arbeitgeber-Verbandes NEF, Elia Shikongo, laut Allgemeiner Zeitung am Mittwoch in seinem Bericht für das Jahr 2017. Die Reserven in den Stauseen würden wohl bis zur nächsten Regensaison reichen. Doch sorge man sich um die nächste Dürre. 2017 war laut NEF ein schwieriges Jahr. Der Verband verwies darauf, dass die Wirtschaft um 0,8 Prozent geschrumpft ist, während die Arbeitslosenquote auf 34 Prozent stieg.

Die Regierung will nicht sagen, wieviel Geld sie für die landesweiten Aktionen zum Müllsammeln zur Verfügung hat. Er habe auf seinen Aufruf hin eine gute Summe zusammenbekommen, könne den Betrag jedoch nicht nennen, sagte Kabinettssekretär George Simataa auf Nachfrage des Namibian. Demnach hatte er an alle Ministerien und angeschlossene Institutionen appelliert, jeweils 20.000 Namibia Dollar zu spenden. Mit dem Geld sollen Müllsäcke, Handschuhe und Atemmasken sowie Brot und Wasser für die Helfer gekauft werden. Präsident Hage Geingob hatte für den Afrika-Tag am 25. Mai zu landesweiten Säuberungsaktionen aufgerufen.

Der UN-Menschenrechtsrat befasst sich heute mit der jüngsten Gewalteskalation zwischen Israelis und Palästinensern. Anfang der Woche waren 60 Palästinenser am Gaza-Streifen von israelischen Soldaten erschossen worden.

In der Demokratischen Republik Kongo sind weitere Ebola-Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kinshasa, liegt die Zahl der Verdachtsfälle inzwischen bei 45. Zudem soll es zwei Todesfälle geben, die mit möglicherweise auf Ebola zurückzuführen sind. Gestern hatte das tödliche Virus erstmals eine Millionenstadt in der Demokratischen Republik Kongo erreicht.

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