Mittwoch 28. Oktober 2020

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23. September 2020 - Nachrichten am Morgen

Was mit den vor sechs Jahren angeschafften elektronischen Wahlgeräten passiert ist weiter unklar. Dies bestätigte die Wahlkommission ECN gegenüber dem Namibian. Die 2014 und 2019 bei den nationalen und 2015 bei den Kommunalwahlen eingesetzten Geräte waren für 60 Millionen Namibia Dollar aus Indien angeschafft worden. Sie wurden nach der Parlaments- und Präsidentschaftswahl 2019 in dieser Art vom Obersten Gerichtshof verboten. Es handelt sich um knapp 8000 Wahlgeräte, bestehen aus Stimmenabgabe- und Kontrolleinheit. Eine Entscheidung zum zukünftigen Einsatz der Maschinen werde nicht vor März 2021 fallen, heißt es.

Die Lokalverwaltungen im Land müssen die Ausdünnung informeller Wohngebiete durch Umsiedlung selbst finanzieren. Dies sagte der Minister für städtische und ländliche Entwicklung Erastus Uutoni laut dem Namibia. Demnach habe sein Ministerium kein Geld für die im Kampf gegen COVID19 angekündigte Maßnahme. Das Geld müsse irgendwie aus den lokalen Kassen kommen. Der größte Kostenpunkt dürfte die kurzfristige Erschließung von geeignetem Grund und Boden sein. Als Beispiel wurde die kleine Ortschaft Karibib genannt, in der die kurzfristigen Kosten der Umsiedlung auf mindestens fünf Millionen Namibia Dollar geschätzt werden.

Immer mehr Ortschaften im Land kommen aufgrund der COVID19-Maßnahmen in finanzielle Probleme. Nun schlug die Dorfverwaltung von Kamanjab Alarm. Die Einwohner würden der Verwaltung mehr als 10 Millionen Namibia Dollar für Wasser schulden. Kamanjab hatte, wie alle Orte im Land, aus Hygienegründen gesperrte Wasserleitungen säumiger Zahler wieder geöffnet. Seitdem wurde aber kein Cent dafür bezahlt, heißt es. Wie schon in zahlreichen anderen Lokalverwaltungen landesweit, gingen die Menschen davon aus, dass das Wasser kostenlos sei. Das Dorf wolle den säumigen Zahlern entgegenkommen, erwarte aber auch eine Teilzahlung der Schulden.

Der mysteriöse Tod hunderter Elefanten in Botswana ist wohl doch auf eine natürliche Vergiftung zurückzuführen. Dies teilte der oberste Veterinär des dortigen Umweltministeriums, Mmadi Reuben, mit. Demnach habe sich durch die lange Dürre und anschließend gute Regensaison ein natürliches Nervengift im Schlamm verschiedener Wasserstellen entwickelt. Elefanten seien die einzigen Tiere, die nicht nur Wasser von der Oberfläche trinken, sondern auch im Morast wühlen. Das Problem habe sich seit Juni erledigt, nachdem die Wasserlöcher ausgetrocknet und damit die Cyanobakterien abgestorben waren.

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