Mittwoch 28. Oktober 2020

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24. September 2020 - Nachrichten am Morgen

Die neue Partei des ehemaligen unabhängigen Präsidentschaftskandidaten Panduleni Itula, IPC, ist nun offiziell anerkannt. Dies teilte die Wahlkommission ECN laut dem Namibian mit. Somit steht einer Teilnahme an den Regional- und Kommunalwahlen am 25. November kaum etwas entgegen. Während andere Oppositionsparteien, vor allem die PDM und LPM in den seit Jahren stets recht umkämpften Gebieten eine ernsthafte Konkurrenz für die SWAPO darstellen, wird von der IPC ein Angriff auf die SWAPO-Hochburgen erwartet. – Indessen wird berichtet, dass ein bekanntes Parteimitglied von Itula persönlich ausgeschlossen wurde, nachdem dieser seinen autokratischen Führungsstil in der IPC angeprangert hatte.

Im Oktober wird über den Kautionsantrag von Fishcor-Geschäftsführer Mike Nghipunya im Rahmen des internationalen „Fishrot“-Skandals entschieden. Dies teilte das Obergericht in Windhoek mit, wie der Namibian berichtet. Ein erster Antrag auf Kaution sei bereits im Juni gestellt worden. Da Nghipunya nur schriftlich Stellung bezogen hatte und kein Kreuzverhör möglich war, sei der Antrag formal falsch gewesen. Auch andere der sogenannten „Fishrot-Six“ seien mit ihren Kautionsanträgen bereits gescheitert. Nun müsse die Verteidigung von Nghipunya erklären, warum eine schriftliche Stellungnahme ausreichend sei. In dieser hatte er eine Kaution von 150.000 Namibia Dollar angeboten.

Die Zahl der Verkehrsunfälle, Verletzten und getöteten im Straßenverkehr liegt weiterhin deutlich unter den Vorjahreswerten. Dies ist laut dem Verkehrsunfallfonds MVA keineswegs nur mit dem Lockdown und damit eingeschränkten Verkehr der vergangenen Monate zu erklären. Es gab bisher in diesem Jahr weniger als 2000 Unfälle mit knapp 3200 Verletzten und 219 Verkehrstoten. Während Unfälle und Verletzte um 25 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zurückgingen, nahm die Zahl der Toten gar um ein Drittel ab.

Drei Wilderer wurden zu Haftstrafen von jeweils zwei Jahren oder alternativ Geldstrafen von 8000 Namibia Dollar verurteilt. Dieses relativ harte Urteil fällte Magistrat Yvette Fredericks in Otjiwarongo. Die drei Männer hatten zwei Warzenschweine illegal erlegt. Das Urteil sei ein klares Zeichen an andere Wilderer in der Umgebung. Die illegale Tötung von Wildtieren müsse ein Ende haben, hieß es in der Urteilsbegründung. Die Tatwaffe und das Fahrzeug gehen zudem in den Besitz des Staates über. - In den vergangenen Jahren sind Wilderer von nicht geschützten Tierarten meist mit geringsten Geldstrafen von wenigen hundert Dollar davongekommen.

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