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25. Februar 2021 - Nachrichten am Mittag

Die Einkommensungleichheit in Namibia bleibt eine der höchsten der Welt. Das geht aus dem gestern vorgestellten Human Development Report für das Jahr 2019 hervor. Trotz der Einstufung als Land mit mittlerem Einkommen und leichten Verbesserungen über die letzten Jahre bleibt die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich enorm. Auch weil ein Großteil der Arbeitskraft im informellen Sektor tätig ist, verdienen gerade einmal 14 Prozent aller Angestellten unter Vertrag in Namibia mehr als 1350 Namibia Dollar pro Monat. Gleichzeitig ist Namibia eines der wenigen Länder der Erde, wo Mädchen und Frauen einen höheren Grad menschlicher Entwicklung aufweisen als Männer. Trotzdem bleiben Frauen laut dem Bericht in den Bereichen Einkommen, Sicherheit und Gesundheit stark benachteiligt

Deutschland hat seine Zusammenarbeit mit dem namibischen Verteidigungsministerium verlängert. Wie die deutsche Botschaft in Windhoek mitteilte, hätten Botschafter Herbert Beck und die Exekutivdirektorin im Verteidigungsministerium, Trephine Kamati, gestern ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für die nächsten drei Jahre und umschließt ein Budget von rund 100 Millionen Namibia Dollar. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll unter anderem ein mobiler Kommandopost für die Bereitschaftstruppen der SADC entstehen. Gleichzeitig soll die bereits laufende Unterstützung für die Streitkräfte fortgesetzt werden. Die Zusammenarbeit läuft seit 1993.

Das Parlament soll heute über die mögliche Einführung eines Registers für Sexualstraftäter debattieren. Einem entsprechenden Antrag der PDM-Abgeordneten Winnie Moongo wurde stattgegeben. Viele Fälle von Vergewaltigung würden zu Hause oder in als sicher eingestuften Institutionen verzeichnet. Ein Register könnte Frauen und Kinder möglicherweise besser schützen. Zuletzt hatten auch verschiedene Rechtsvereinigungen ähnliche Forderungen verlauten lassen, darunter die Anwaltskammer und das Legal Assistance Centre. Die dritte Parlamentsdebatte des Jahres wird live über Facebook gestreamt. 

Namibia hat die Tötung des italienischen Botschafters in der Demokratischen Republik Kongo verurteilt. Damit schließt sich das Ministerium für internationale Beziehungen einem Statement des SADC Sekretariats an. Luca Attanasio und sein Bodyguard waren am Montag in der Provinz Kivu in einen Hinterhalt geraten und erschossen worden. Gegenüber Nampa drückte Ministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah der Familie des Opfers und der italienischen Regierung ihr Mitleid aus. Der SADC Vorsitzende, Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi, bezeichnete den Vorfall als schweren Rückschlag im Ringen um Stabilität in der DRC.

Ein rätselhaftes Massensterben von Delfinen beunruhigt die Behörden in Mosambik. Im Bazaruto Archipelago National Park vor der Küste sind laut der Nachrichtenagentur Ziana seit Sonntag mehr als 100 tote Tiere gefunden worden. Die Tiere weisen keine äußerlichen Verletzungen auf, die Todesursache ist noch unbekannt. Erste Untersuchungen hätten auch keine gefährlichen Substanzen im Verdauungstrakt der Delfine gefunden. Die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache halten weiter an.

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