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25. Februar 2021 - Nachrichten am Morgen

Die laut Staatspräsident Hage Geingob ungerechte Einstufung Namibias als Staat mit mittlerem Einkommen durch die Weltbank bringt auch in der Corona-Pandemie nur Nachteilte mit sich. Dies sagte das Staatsoberhaupt laut Nampa. So ist der Zugang zu kurzfristigen Krediten ohnehin durch die Einstufung nahezu unmöglich. Hinzu komme, dass Namibia als eines von nur acht Ländern in Afrika für Corona-Impfstoffe durch das Covax-Problem zahlen müsse. Der Preis pro Dosis sei auch dementsprechend hoch. Geingob bezeichnete dies als „unfair“, da Namibia nachweislich kein wohlhabendes Land sei.

Die Genehmigung für Corona-Antigen-Schnelltests in Namibia gilt nicht für sogenannten Haustests. Dies stellte das Gesundheitsministerium gegenüber Hitradio Namibia klar. Die WHO sehe solche Tests nicht als geeignete Mittel vor. In Deutschland wurde erst gestern mitgeteilt, dass drei Tests zur häuslichen Anwendung in Kürze zugelassen würden. Namibia hingegen werde allen Umgang mit der Corona-Pandemie weiterhin in enger Absprache mit der WHO definieren. Dabei sind sogenannten „Ag-RDT“ von geschultem medizinischen Personal durchzuführen.

Air Namibia wird abgewickelt. Ein Machtwort dazu sprach nun Staatspräsident Hage Geingob, wie der Namibian berichtet. Man werde nicht von der gemeinsamen Entscheidung des Kabinetts zur Liquidierung zurücktreten, betonte Geingob. Man verstehe die Ängste der Mitarbeiter und höre sich diese auch an, jedoch ändere dies nichts an der Entscheidung. Die Staatsfinanzen ließen eine weitere Unterstützung des Flagcarriers nicht zu. Geingob stellte sich auch demonstrativ an die Seite der in dem Zusammenhang immer wieder angegriffenen Minister und sprach von einer kollektiven Entscheidung.

Eltern sind aufgerufen ihre Kinder nicht in Schülerheimen zu besuchen. Zudem sei es diesen nicht mehr erlaubt am Wochenende die Heime zu verlassen, wie Bildungsministerin Anna Nghipondoka bestätigte. Damit soll der ausufernden Zahl von Coronafällen im schulischen Umfeld, die vor allem in Schülerheimen übertragen werden, Einhalt geboten werden. Alleine in den ersten drei Wochen seit Schulbeginn hätten sich landesweit mehr als 700 Schüler mit dem Virus infiziert.

Der nun vorgestellte neue Staatshaushalt Südafrikas zeigt ein düsteres Bild auf. Mehr als 20 Prozent der Steuereinnahmen würden direkt für die Zahlung von Schulden aufgebracht werden müssen, wie das Finanzministerium mitteilte. Die Hoffnungen basieren vor allem auf möglichen Einsparungen in dem total überladenen deutlich zu hoch mit Mitarbeitern besetzten Verwaltungsapparat. Positiv seien die sehr hohen Einnahmen durch den Bergbau und deutlich höheren Konsumausgaben als erwartet. Der Zuwachs der Schuldenlast bis 2026 soll geringer ausfallen und sich um 89 Prozent des Bruttoinlandsproduktes stabilisieren.

Bekannte Städte und Flughäfen in Südafrika tragen ab sofort neue Namen. Wie aus dem dementsprechenden Amtsblatt hervorgeht, trägt die Hafenstadt Port Elizabeth ab sofort den Namen Gqeberha, nach dem gleichnamigen isiXhosa-Name für das Township „Walmer“, dem ältesten der Stadt. Auch der Flughafen wurde umbenannt und heißt nun “Chief Dawid Stuurman International Airport“. Neben PE haben unter anderem auch das nahegelegene Uitenhage und der Flughafen von East London neue Namen erhalten.

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