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26. Februar 2021 - Nachrichten am Mittag

Die Windhoeker Stadtverwaltung will säumigen Zahlern den Strom abstellen. Wie die Stadt mitteilte, hätten Kunden Schulden in Höhe von einer Milliarde Namibia Dollar. Die Schuldeneintreibung hingegen verlief extrem schleppend. Deswegen würde nun allen Kunden mit ausstehenden Zahlungen von über 30 Tagen die Elektrizität gekappt. Gestern hatten Medienberichte die Runde gemacht, wonach die Stadtverwaltung auch bis zu fünf Ministerin in der Hauptstadt das Wasser abgestellt hat. Auch hier sollen unbezahlte Rechnungen in Höhe von rund 50 Millionen Namibia Dollar der Grund sein.

Staatspräsident Hage Geingob und sein botswanischer Amtskollege Mokgweetsi Masisi haben sich gestern in Windhoek über eine mögliche Zusammenarbeit im Rahmen einer neuen Entsalzungsanlage beraten. Laut Masisi sei man sehr glücklich über die bisherigen Verhandlungen, eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.Präsident Geingob wiederum erklärte, dass die Staaten der Region aufhören müssten im Bereich der Wassersicherheit in Isolation zu arbeiten.. Beide Staatsoberhäupter gaben abschließend bekannt, dass Expertenteams nun die Machbarkeit eines gemeinsamen Wasserprojektes ausarbeiten würden. 

Der Verband der Nutzviehproduzenten hat mit Verständnis auf die Sorgen der US-amerikanischen Viehzüchtervereinigung reagiert. Diese hatte zuletzt aufgrund des Maul- und Klauenseuche-Ausbruchs im Norden des Landes ein Importstopp von namibischem Rindfleisch gefordert. Eine Ausbreitung der Seuche südlich des Veterinärzauns hätte auch für die namibischen Farmer katastrophale Folgen, hieß es nun von der LPO. Gleichzeitig sei man stolz darauf, dieses Szenario in den letzten 60 Jahren erfolgreich verhindert zu haben. Entgegen anderslautenden Medienberichten werde man auch in Zukunft eine MKS-freie Zone aufrecht erhalten.

Der botswanische Diamantenproduzent Debswana will noch in diesem Jahr wieder das Produktionslevel von vor der Pandemie erreichen. Das Partnerschaftsunternehmen zwischen der Regierung in Gaborone und De Beers hatte im letzten Jahr die Produktion um rund 30 Prozent zurückgefahren. Im Jahr 2021 sollen dann wieder 23 Millionen Karat produziert werden, wie Debswana gegenüber Reuters bekannt gab. De Beers bezieht beinahe 70 Prozent seiner Diamanten von Debswana und hat dementsprechend seine Prognosen ebenfalls stark angehoben.

Lehrer in Südafrika sollen ab April geimpft werden. Das gab Gesundheitsminister Zweli Mkhize laut der SABC bekannt. Damit wären die Lehrkräfte Teil der zweiten Impfphase in Südafrika. In den nächsten Wochen erwartet das Land neben weiteren Johnson & Johnson – Dosen auch eine große Anzahl an weiteren Impfstoffen. Mit der Impfung von Lehrern würde Südafrika auch eine Forderung von UNICEF erfüllen. Das Kinderhilfswerk hatte schon im Dezember gefordert, neben Risikogruppen und Pflegekräften vor allem auch Lehrkräfte zu impfen um die Bildung von Kindern nicht zu gefährden. Laut der Regierung in Südafrika wurden bis Freitag mehr als 50.000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen geimpft.

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