Donnerstag 24. September 2020

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29. Juli 2020 - Nachrichten am Nachmittag

Das Coronavirus verbreitet sich immer schneller im Land. Gesundheitsminister Kalumbi Shangula warnte bereits vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems, sofern sich die Menschen nicht wieder auf die nötigen Hygiene-, Abstands- und Maskenvorschriften besinnen würden. Heute wurden 69 neue Fälle von COVID19 gemeldet. Darunter befindet sich eine verstorbene Person, eine 44-jährige Frau aus Walvis Bay mit Vorerkrankungen. 57 der neuen Fälle kommen ebenfalls aus der Hafenstadt, acht wurden aus Windhoek gemeldet und jeweils ein Fall aus Swakopmund, Usakos, Mariental und Engela. - Namibia hat somit 1986 nachgewiesene Fälle des Coronavirus, wovon 104 geheilt und neun verstorben sind.

Mehr und mehr staatliche Einrichtungen im Land müssen aufgrund von COVID19-Fällen unter ihren Mitarbeitern vorrübergehend schließen. Laut dem Justizministerium sind die Magistratsgerichte in Katima Mulilo und Windhoek betroffen. Ebenso hat eine Abteilung am Hauptsitz der Windhoeker Stadtpolizei aufgrund eines Corona-positiven Angestellten zugemacht. Der Regionalrat von Khomas in Windhoek werde ebenso komplett desinfiziert und bleibt solange geschlossen. Die beiden staatlichen Universitäten UNAM und NUST bleiben trotz eines Falles zunächst geöffnet. Maßnahmen zur Verminderung des Ansteckungsrisikos wurden eingeleitet.

South African Airways SAA wird aus der Insolvenzverwaltung austreten und den vorgeschlagenen Geschäfts-Rettungsplan implementieren. Die Gläubiger sahen ihre Anforderungen an die Regierung erfüllt, berichten südafrikanische Medien. Wie der Staat die nötigen 10,1 Milliarden Rand aufbringen will, bleibt hingegen weiterhin unklar. Die staatliche Fluggesellschaft soll nun ordentlich abgewickelt und dann neu aufgebaut werden. Nur etwa 1000 der 4500 Mitarbeiter sollen ihren Arbeitsplatz behalten. Bis Ende kommenden Jahres soll nur eine kleine Flotte von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen betrieben werden. Die einzigen noch in Besitz von SAA befindlichen Langstreckenflieger seien nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

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