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3. April 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Regierung müsse endlich klar Stellung zum Eingreifen der „Bank of Namibia“ bei der SME-Bank beziehen. Dazu rief die offizielle Opposition, „DTA of Namibia“, auf. Der Finanzminister müsse offiziell angewiesen werden, die Rolle der Zentralbank zu erklären und diese zu verteidigen, hieß es. Eine Verbundenheit einiger Politiker mit der Bank müsse beiseitegeschoben und Fehler eingestanden werden. – Die namibische Zentralbank hatte vor einigen Wochen die Führung der SME-Bank ihrer Positionen enthoben und die Zwangsverwaltung eingeleitet. Grund seien dubiose Anlagen in Höhe von mindestens 200 Millionen Namibia Dollar. Zudem soll die SME-Bank in vielen Positionen unterqualifizierte Ausländer, teilweise ohne Arbeitsgenehmigungen, angestellt haben.

In Südafrika scheint sich die Schlinge um Präsident Jacob Zuma immer weiter zuzuziehen. Die Sprecherin des Parlaments hat eine Reise ins Ausland abgebrochen um einen Antrag auf ein Misstrauensvotum anzunehmen. Dafür wurde eine Sondersitzung des Parlaments, das sich eigentlich in einer Sitzungspause befinden, anberaumt. Auch die Unstimmigkeiten innerhalb der Regierungspartei ANC gehen unvermindert weiter. So hat ein Provinzgouverneur Vizepräsident Cyril Ramaphosa vorgeworfen die Partei zu teilen. Ramaphosa hatte die Kabinettsumbildung durch Zuma in der vergangenen Woche als falschen Schritt bezeichnet. – Indessen haben Oppositionsparteien und andere Regierungskritiker scheinbar zu einem Generalstreik am Freitag aufgerufen.

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