Donnerstag 24. September 2020

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3. August 2020 - Nachrichten am Morgen

Am Wochenende gab es 165 neue nachgewiesene Fälle des Coronavirus in Namibia. Mit 95 kam erneut laut Gesundheitsministerium ein Großteil hiervon aus Walvis Bay. Windhoek hatte 42 neue COVID19-Fälle, gefolgt von Swakopmund mit 29. Zahlreiche der Fälle aus der Hauptstadt sind nachvollziehbar und stammen von Kontaktpersonen bereits registrierter Positivtestpersonen. Ein 53-jähriger Mann in Swakopmund ist verstorben. Er ist der elfte Todesfall in Zusammenhang mit COVID19 im Land. Mehr als 1500 Tests wurden in den vergangenen zwei Tagen ausgewertet. 187 Personen sind mittlerweile geheilt.

Der ehemalige unabhängige Präsidentschaftskandidat Panduleni Itula hat die von ihm ins Leben gerufene neue Partei vorgestellt. Die Gründungsversammlung der “Independent Patriots for Change IPC“ fand mit Mitgliedern aus allen 14 Regionen fand am Wochenende in Windhoek statt. Ziel sei es die soziale Ungerechtigkeit und vor allem die Korruption im Land, unter dem Motto „Namibia Is All We Have, We Must And Can Save It“, zu bekämpfen. Zum Parteipräsidenten wurde Itula gewählt, Vorsitzender ist Brian Black und Generalsekretärin ist Christine !Aochamus. Die Partei wartet weiter auf die Anerkennung durch die Wahlkommission.

Staatspräsident Hage Geingob steht hinter dem scheinbar in den „Fishrot“-Skandal verwickelten Star-Anwalt Sisa Namandje. Der Namibian berichtet, dass Geingob derzeit keinen Grund sehe seinen persönlichen Rechtsberater zu entlassen. Auch für diesen gelte bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung. Er verstehe die Aufregung nicht, so Geingob. Es sei mittlerweile klar, dass er keinerlei Verbindung zu dem internationalen Skandal um Fischfangrechte habe. Deshalb sei auch eine Verbindung von ihm zu Namandje frei von der Thematik.

25 Namibier konnten nach Monaten in ihre Heimat zurückkehren. Laut dem Außenministerium waren diese unter anderem zur Ausbildung in China. Neben Namibiern sind in einem Rückholflug auch Angolaner, Botswaner, Lesother, Malawier, Mosambikaner, Sambier und Simbabwer zurückgeflogen worden. Der Flug wurde von RwandAir aus Ruanda bis nach Lusaka in Sambia durchgeführt. Von dort sind alle Rückkehrer auf dem Landweg in ihre Heimatländer transportiert worden. Diese sind nun in Katima Mulilo in Quarantäne.

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