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31. März 2017 - Nachrichten am Morgen

Die Stadt Windhoek und die Polizei sind offenbar widerrechtlich gegen illegale Siedler auf Stadtgebiet vorgegangen. Eine der Betroffenen hat laut Allgemeiner Zeitung in einer eidesstattlichen Erklärung angegeben, die Beamten hätten bei Räumung ihrer Hütte keine dafür nötige gerichtliche Verfügung gehabt. Sie und 14 andere Bewohner der selbst errichteten Hütten im Gebiet 7de Laan haben einen Eilantrag gestellt, der es Stadt und Polizei untersagt, weitere Hütten zu räumen und zu demontieren. Außerdem fordern sie, dass bereits zerstörte Hütten wiederaufgebaut oder ihnen das Material ausgehändigt wird. Die Klage wird laut AZ heute verhandelt.

Die Bank of Namibia versucht offenbar im Nachhinein, die Zwangsverwaltung der SME-Bank rechtlich abzusichern. Laut Namibian hat Gouverneur Ipumbu Shiimi verschiedene Begriffe korrigiert, die im Zuge der Übernahme verwendet wurden. So sei der Vorstand der SME-Bank nicht abgesetzt, sondern entmachtet worden. Auch handle es sich bei dem neuen Gremium, das die Geschäfte übernommen hatte, nicht um einen Übergangs-Vorstand. Shiimi hatte die SME Bank Anfang März wegen dubioser Anlagen in Südafrika in Höhe von 200 Millionen Namibia Dollar unter Zwangsverwaltung gestellt. Management und Vorstand der SME-Bank haben gegen ihre Absetzung Klage eingereicht.

Die staatliche Fluggesellschaft Air Namibia soll nicht nur Einnahmen erwirtschaften, sondern vor allem Touristen ins Land bringen. Das habe Vize-Transportminister Sankwasa Sankwasa gestern betont, meldet die Presseagentur NAMPA. Offenbar reagierte er damit auf Kritik von Parlamentariern und aus der Öffentlichkeit. Der Tourismus ist der drittstärkste Sektor der Wirtschaft Namibias mit Zehntausenden Arbeitsplätzen. Tourismusexperten zufolge sind Reiseländer wie Namibia auf direkte Flugverbindungen angewiesen, die durch eigene Fluggesellschaften garantiert werden, während kommerzielle Flugunternehmen ihre Ziele jederzeit ändern können.

Die Preise für Treibstoff in Namibia bleiben im April unverändert. Die Ölpreise auf den internationalen Märkten seien zwar gesunken, erklärte das Energieministerium gestern in einer Pressemitteilung. Man wolle den Nationalen Energiefonds jedoch stärken. In Walvis Bay liegt der Preis für Benzin damit weiterhin bei 11 Namibia Dollar pro Liter. Normaler Diesel kostet 10 Dollar 83 Cent und schwefelarmer Diesel 10 Dollar 88 Cent pro Liter.

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