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4. April 2017 - Nachrichten am Morgen

Präsident Hage Geingob macht den Geheimdienst NCIS zur Priorität. Laut Haushaltsentwurf betrage der Etat des Präsidenten im neuen Finanzjahr 604,5 Millionen Namibia Dollar, berichtet die Allgemeine Zeitung. Davon seien 218,1 Millionen Dollar für die Arbeit des NCIS eingeplant - das ist mehr als ein Drittel des Gesamtbudgets und fast die Hälfte der laufenden Ausgaben. Der Teilbereich der Entwicklungsausgaben im Präsidenten-Etat ist laut AZ in voller Höhe dem NCIS gewidmet. Konkrete Vorhaben seien nicht mitgeteilt worden. Das Büro des Präsidenten betonte, der Geheimdienst solle mögliche Gefahren für die Sicherheit Namibias erkennen und auf diese Weise dazu beitragen, Frieden, Stabilität und Sicherheit im Land zu wahren.

Südafrika ist im Ansehen von Investoren auf Ramschniveau abgestürzt. Wie der deutsche Nachrichtensender n-tv meldet, stufte die Rating-Agentur Standard & Poor's das Land von der Bewertung "BBB" um einen Schritt auf "BB+" zurück. Die Absetzung von Finanzminister Pravin Gordhan durch Präsident Jacob Zuma stelle ein Risiko für die Haushaltspolitik des Landes dar, hieß es zur Begründung. Der Ausblick wurde zudem als "negativ" bezeichnet, so dass eine weitere Herabstufung droht. Kurz nach der Mitteilung von S&P fiel der Wechselkurs des Rand zum US-Dollar um weitere zwei Prozent. Mit der Herabstufung erhöhen sich laut n-tv potenziell die Kredit-Kosten für Südafrika, so dass weniger Geld für dringend nötige Ausgaben zur Verfügung steht.

Namibia kommt im Kampf gegen HIV/Aids schrittweise voran. Laut Namibian ist die Rate der Infektion von der Mutter zum Kind drastisch gesunken. Dem Bericht der UNICEF vom vergangenen Jahr zufolge betrug die Rate im Jahr 2002 rund 33 Prozent. Bis 2015 habe sie sich auf 4,1 Prozent verringert. Bei der Erhebung 2015 wurden laut Bericht knapp 11.600 Patienten erfasst, die HIV-positiv waren. 98 Prozent davon hätten antiretrovirale Medikamente erhalten, um die Übrtragung von der Mutter aufs Kind zu verhindern.

Der ehemalige US-Präsident George Bush stellt sich morgen im Zentral-Hospital in Windhoek einer Diskussion am Runden Tisch. Das teilte die US-Botschaft gestern mit. Bei seinem ersten Namibia-Besuch wolle er sich über Programme der First Lady Monica Geingos informieren, die den Zugang von Frauen und Mädchen zu Bildung und Gesundheitsversorgung verbessern. Das George W Bush Institute unterstützt ein globales Partnerschaftsprogramm zur Bekämpfung von Krebs bei Frauen. Der US-Botschaft zufolge landen Bush und seine Frau Laura morgen Vormittag auf dem Eros Flughafen in Windhoek und fliegen am Donnerstagvormittag wieder ab.

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