Donnerstag 24. September 2020

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4. August 2020 - Nachrichten am Nachmittag

18 der 20 Personen die eine Polizeiwache in Swakopmund angegriffen haben, bleiben in Untersuchungshaft. Aufgrund der anhaltenden Ermittlungen und der Schwere der Anschuldigungen sei eine Freilassung nicht möglich, sagte das Magistratsgericht in der Küstenortschaft. Zwei weitere Verdächtige wurden gegen Zahlung von jeweils 7000 Namibia Dollar auf Kaution freigelassen. Eine Person hat bereits auf schuldig plädiert. Nach 40 weiteren, involvierten Personen werde derzeit noch gefahndet. Sie alle hatten am Wochenende in der Mondesa-Polizeiwache randaliert und so einen erheblichen Sachschaden an öffentlichem Eigentum angerichtet. Zuvor hatte die Polizei sie befragt, da sie die Phase-3-Vorgaben an Versammlungen von maximal 10 Personen missachtet hatten.

Den beliebten “Lebenden Museen” in Namibia droht das aus. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Living Culture Foundation berichtet, fehle es sei der Einstellung des Tourismus an einer Lebensgrundlage für bis zu 2000 Menschen. 96 Prozent des Umsatzes der Lebenden Museen werde durch internationale Reisende gemacht, heißt es weiter. Sechs solcher Museen, die die traditionelle Lebensweise u. a. der Ovahimba spielerisch erklären, gibt es aktuell in Namibia. Den betroffenen Einrichtungen, Mitarbeitern und deren Familien werde aktuell unter anderem durch Nahrungsmittelspenden geholfen. – 2017 besuchten mehr als 30.000 Menschen die Lebenden Museen.

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