Samstag 23. Januar 2021

5. Juli 2017 - Nachrichten am Abend

Demonstranten in Otjiwarongo haben den Rücktritt von Regionalgouverneur Otto Ipinge gefordert. Er würde die Interessen der Menschen seiner Region nicht gemäß seinen Aufgaben vertreten. Gleichzeitig sollte Rastmitglied Julius Neumbo aus Otjiwarongo von seinem Posten abgesetzt werden. Er würde Geschäfte mit Chinesen machen, die nicht nur namibische Staatsbürger benachteiligen, sondern auch die natürlichen Ressourcen der Region illegal nutzen.

Die Stromversorgung in Keetmanshoop übernimmt ab sofort die Stadtverwaltung. Damit geht eine 15-jährige Ära des südafrikanischen Unternehmens SELCo zu Ende. Diese hatte die Stadt mit Strom von Nampower versorgt. Das Unternehmen habe sich dann zurückgezogen und einen Schuldenberg von 15 Millionen Namibia Dollar beim staatlichen Stromversorger zurückgelassen. 10 Millionen Dollar habe die Stadtverwaltung durch Eintreiben offener Rechnungen bei Bewohnern und Unternehmen eingetrieben. Die fehlenden fünf Millionen werde man nun gerichtlich von SELCo einfodern, hieß es weiter. Die Stadtverwaltung möchte langfristig die Versorgung an den lokalen Stromversorger ErongoRED abtreten.

Deutschland und China demonstrieren vor dem G20-Gipfel Geschlossenheit. Kanzlerin Merkel sagte beim Berlin-Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi: Sie wolle mit Pekings Hilfe manche Klippe überwinden. Als Hauptstreitpunkte beim G20-Treffen gelten die Klima- und Flüchtlingspolitik sowie der Freihandel. Im Berliner Zoo wurde es am Nachmittag symbolträchtig: Präsident Xi übergab zwei chinesische Pandabären als Leihgabe. Pekings sogenannte Panda-Diplomatie gilt als Geste des Wohlwollens.

Österreich plant vorerst doch keine Grenzkontrollen am Brenner. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass die italienischen Behörden die Situation nicht im Griff hätten, sagte Bundeskanzler Kern. Sollten doch Kontrollmaßnahmen notwendig werden, werde sich Österreich im Vorfeld mit EU und Italien abstimmen.

Auf dem Weg zum zweitgrößten Autobauer Europas hat der französische PSA-Konzern eine weitere Hürde genommen: Die EU-Kommission billigt die geplante Opel-Übernahme. Brüssel hat keine Wettbewerbsbedenken. PSA will für die bisherige Tochter von General Motos knapp 2 Milliarden Euro zahlen. Laut Opel könnte das Geschäft bereits Ende des Monats abgeschlossen sein.

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