Samstag 23. Januar 2021

5. Juli 2017 - Nachrichten am Mittag

Ein weißer Farmer wurde in Simbabwe durch Spezialeinheiten der Polizei von seinem Grund und Boden vertrieben. Er solle das Land für einen engen Vertrauten von Mugabe räumen, berichtet News24. Nun hat die regierende Zanu-PF sich von dem Vorfall distanziert. Es handele sich nicht um eine erneute Landnahme, sondern lediglich um die Durchsetzung eines richterlichen Beschlusses. Durch die Übernahme der Farm haben mindestens 150 Angestellte ihre Arbeit verloren. Auf welcher Grundlage das Obergericht die Übernahme der Farm anordnete, ist indessen unklar. – Staatspräsident Robert Mugabe hatte in den vergangenen Wochen mehrfach zur Vertreibung der letzten weißen Farmer in Simbabwe aufgerufen.

Nach Nordkoreas erstem Test einer Interkontinentalrakete fordern die USA eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates. Die Sitzung soll voraussichtlich noch heute stattfinden. Das Regime in Pjöngjang hatte gestern von einem „historischen Durchbruch“ gesprochen - seine Raketen könnten nun jeden Ort weltweit erreichen.  Russland und China haben unterdessen einen Vorschlag zur Entschärfung des Konflikts vorgelegt. Sie fordern ein Aussetzen von Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm und zugleich den Verzicht der USA und Südkoreas auf große gemeinsame Militärmanöver.

Bei Protesten gegen die Regierung in Venezuela ist erneut Mann getötet worden. Die genauen Umstände sind noch unklar - die Ermittlungen laufen. Gut drei Monate nach Beginn der Protestwelle gegen Präsident Nicolás Maduro stieg die Zahl Toten somit auf 91. In Venezuela gehen seit April beinahe täglich tausende Menschen auf die Straße, um den Rücktritt von Präsident Maduro zu fordern.

Als erste Ortschaft in Namibia will Rundu Müll für die Herstellung von Elektrizität nutzen. Ein entsprechendes Abkommen soll mit dem Privatunternehmen „Waste Power Generation” WPG geschlossen werden. Dieses befinde sich auch in Gesprächen mit weiteren Ortschaften, darunter Otjiwarongo und Walvis Bay. Die Anlaufkosten für das Projekt in Rundu werden mit 250 Millionen Namibia Dollar beziffert. Dies schließe den Bau eines entsprechenden Kraftwerkes ein, hieß es. Das von Russen gründete WPG werde den Müll einsammeln und die Verwertung übernehmen.

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